Im Home Office des Wahnsinns

Lesedauer: 3 Minuten

So. Es ist Zeit für eine Abrechnung. Zeit, sich einzugestehen, dass jeder erfüllte Wunsch auch das Risiko beinhaltet, dass man ihn irgendwann verflucht. Ich bin vom Schreibtisch auf das Bett gewechselt, um das zu schreiben. Denn die paar Schritte, bei denen ich über Hundespielzeug steige und dabei einen verächtlichen Blick auf die zwei Pakete in der Ecke werfe, die ich heute und gestern und vorgestern eigentlich zur Post bringen wollte, sind jetzt die unsichtbare Trennung zwischen meinem Berufs- und Privatleben – wenn ich von zu Hause arbeite.

Versteht mich nicht falsch: Ich arbeite sehr gerne an meinem Schreibtisch zu Hause. Regelmäßig in Ruhe im Home Office zu arbeiten, das war lange ein großer Traum von mir. Einer, der in vielen Jobs, in denen ich arbeitete, nicht ganz leicht umsetzbar schien – so wie in vielen anderen auch, wie Umfragen zeigen. Aber um euch einen kurzen Einblick zu geben, wie das in den vergangenen neun Monaten aussah: Im Frühjahr wie auf dem Bild oben, im Herbst wie auf dem Bild unten.

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