Womanomics: Die neue Arbeitswelt wird weiblich(er)

Lesedauer: 4 Minuten

Seit meiner Geburt bin ich eine Frau – biologisch sowie sozialpsychologisch – und hatte bisher mehrfach Führungspositionen inne. Nicht im Vorstand oder Top-Management, eher im mittleren und unteren Management. Dort, wo man Frauen und Männer mehr oder weniger gleichermaßen antrifft. Meine direkten Vorgesetzten zählten zu über 90 Prozent zum männlichen Geschlecht – und noch etwas höher lag der Anteil männlicher Führungskräfte an der Spitze meiner bisherigen Arbeitgeber.

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Hierarchien haben zwei wesentliche Vorteile – doch es gibt eine Schattenseite

Lesedauer: 3 Minuten

Hierarchien, so könnte man meinen, genießen in der Arbeitswelt keinen besonders guten Ruf. So zumindest der Eindruck, wenn man Stellenanzeigen durchkämmt: Neben Floskeln wie „dynamisches Umfeld“ oder „kreatives Team“ taucht auch der Ausdruck „flache Hierarchien“ häufig auf. Ebenso häufig ist in den Schlagzeilen zu lesen, wie verschiedene Unternehmen in Experimenten den Versuch starten, weitgehend auf Hierarchiestrukturen zu verzichten.

Sind denn Hierarchien grundlegend schlecht? Ganz und gar nicht – es ist sogar wissenschaftlich erwiesen, dass sie uns sehr spezifische kognitive Vorteile schenken. Welche das sind, schreiben die Psychologinnen Emily Zitek und Taylor Phillips im Fachjournal Current Opinion in Psychology. Wir haben ihre wichtigsten Erkenntnisse für euch zusammengefasst.

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Im Home Office des Wahnsinns

Lesedauer: 3 Minuten

So. Es ist Zeit für eine Abrechnung. Zeit, sich einzugestehen, dass jeder erfüllte Wunsch auch das Risiko beinhaltet, dass man ihn irgendwann verflucht. Ich bin vom Schreibtisch auf das Bett gewechselt, um das zu schreiben. Denn die paar Schritte, bei denen ich über Hundespielzeug steige und dabei einen verächtlichen Blick auf die zwei Pakete in der Ecke werfe, die ich heute und gestern und vorgestern eigentlich zur Post bringen wollte, sind jetzt die unsichtbare Trennung zwischen meinem Berufs- und Privatleben – wenn ich von zu Hause arbeite.

Versteht mich nicht falsch: Ich arbeite sehr gerne an meinem Schreibtisch zu Hause. Regelmäßig in Ruhe im Home Office zu arbeiten, das war lange ein großer Traum von mir. Einer, der in vielen Jobs, in denen ich arbeitete, nicht ganz leicht umsetzbar schien – so wie in vielen anderen auch, wie Umfragen zeigen. Aber um euch einen kurzen Einblick zu geben, wie das in den vergangenen neun Monaten aussah: Im Frühjahr wie auf dem Bild oben, im Herbst wie auf dem Bild unten.

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Toxisches Führungsverhalten weit verbreitet

Lesedauer: 3 Minuten

Hast auch du bereits Erfahrung mit destruktiven Führungsverhalten im Job gemacht? Laut einer Studie von Prof. Frank Walter von der Justus-Liebig-Universität in Gießen, haben weit über 10% der Mitarbeiter bereits diese unschöne Praxis erlebt – Dunkelziffer unbekannt. Auch wenn die Studie aus dem Jahr 2015 stammt, hat sie von ihrer Relevanz nichts eingebüßt.

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